Ein Offener Brief der Firma Oberland Arms OHG
an den Deutschen Jagdschutzverband e.V.

Waffengesetz - Jäger und Sportschützen

 

Sehr geehrter Herr Fischer,

zurzeit haben die GRÜNEN wieder einmal einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des WaffG eingebracht. Hier geht es um das Verbot des Umgangs mit halbautomatischen Büchsen, deren Konstruktion und Aussehen militärischen Ursprungs sind.

Verschiedene jagdliche Organisationen haben sich bereits dahingehend geäußert, dass solche Waffen in Jägerhand wegen der Außenwirkung nicht gerne gesehen wären und ein Verbot daher für die Jägerschaft kein Problem darstelle. – Anmerkung: Der geliebte 98er ist auch militärischen Ursprungs!

Damit fallen die Jäger leider den Sportschützen in den Rücken. Um den Verlust von weiteren Freiheiten zu verhindern sollten alle legalen Waffenbesitzer zusammenstehen.

Es ist ein absoluter Trugschluss zu denken, dass die Waffengegner sich damit zufrieden geben die Sportschützen zu entwaffnen und die Jäger können weiterhin ungestört Ihrer Passion folgen.

Die Waffengegner verfolgen eine Salamitaktik. Heute sind es die Halbautomaten und morgen die Großkaliber Kurzwaffen. Übermorgen die Jäger.

Am Ende wird es so sein, dass es keine Feuerschützen mehr gibt und der staatl. Berufsjäger holt sich seinen Dienst-Drilling mit 3 abgezählten Patronen auf der Polizeistation ab, wenn er zur Jagd geht.

Um das zu verhindern, müssen alle legalen Waffenbesitzer zusammenstehen. Im übrigen ist es so, dass enorm viele Schützen einen Jagdschein haben und viele Jäger auch sehr gerne sportlich schiessen.

Ich zähle auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil!
Matthias Hainich

Oberland Arms OHG

 

Hier der Offene Brief im Original als PDF